SanitärBadheizkörper in Schwarz oder Anthrazit: was wozu passt
Schwarz oder Anthrazit? Wie beide Farben am Badheizkörper wirken, was zu Fliesen und Armaturen passt und worauf Sie bei Oberfläche und Pflege achten sollten.
Acryl ist leicht und vielseitig, Solid Surface massiv, durchgefärbt und um ein Vielfaches schwerer. Was die beiden Wannenwerkstoffe für Oberfläche, Pflege, Einbau und die Decke darunter bedeuten.

Acryl oder Solid Surface – bei einer neuen Badewanne ist der Werkstoff die erste Entscheidung, noch vor Form und Farbe. Eine Badewanne aus Acryl ist leicht, glatt und in vielen Formen zu haben, auch mit Düsentechnik. Eine Wanne aus Solid Surface besteht aus massivem, durchgefärbtem Mineralwerkstoff und ist um ein Vielfaches schwerer. Was das für Pflege, Einbau und die Decke darunter heißt, zeigen wir an Wannen von Hidronatur aus unserem Sortiment. Wer im Frühjahr eine Badsanierung plant, sollte die Frage klären, bevor Leitungen und Estrich festliegen.
Acrylwannen sind leicht. Unsere Hidronatur-Wannen aus Acryl ohne Düsentechnik wiegen in 170 cm Länge laut Datenblatt um 40 kg. Das macht Transport und Einbau einfach.
Die Oberflächen gibt es in Weiß glänzend und Weiß matt, bei einigen Modellen auch in Schwarz matt. Auf dunklen, matten Flächen bleiben Wasserflecken sichtbar, bis sie abgetrocknet werden; auf Weiß fällt das kaum auf.
Bei den Formen reicht die Auswahl von der Einbauwanne über freistehende Modelle bis zur Wanne mit angeformter Schürze. Bei der Acrylwanne mit angeformter Schürze Sella entfällt der gemauerte Vorbau: Die Wanne wird gesetzt, ausgerichtet und zur Wand hin verfugt. Das ist ein Arbeitsgang weniger, legt aber die Ansicht fest: Die Schürze lässt sich später nicht anders gestalten.
Solid Surface ist ein massiver Mineralwerkstoff, der durch und durch gefärbt ist; die Oberfläche ist geschlossenporig. Bei der Farbe gibt es zwei Wege. Wird die ganze Wanne eingefärbt, ist auch die Innenseite farbig, und Gebrauchsspuren lassen sich nacharbeiten. Wird nur die Außenseite eingefärbt, bleibt die Wanne innen weiß, was Kalkränder weniger zeigt. Neben Weiß stehen Creta, Arena, Piombo, Gris, Tortora, Cemento, Grafito und Negro zur Wahl, dazu RAL-Töne. Entscheiden Sie sich vor der Bestellung, denn eine Sonderfarbe lässt sich nicht nachträglich ändern.
Die Solid-Surface-Wanne für die Nische Pego wird nicht in einem festen Maß bestellt, sondern an die Nische angepasst. Zur selben Werkstoffgruppe gehört Corian von DuPont, aus dem die nach Maß gefertigte Wanne Viena besteht.
Bei Wannen mit fertiger Schürze entscheidet die Zahl der Wandseiten. In der Nische verschwinden beide Schmalseiten, sichtbar bleibt nur die Langseite; in der Ecke sind es eine lange und eine kurze Seite. Danach richtet sich, welche Ausführung Sie brauchen und wo die Silikonfuge sauber laufen muss.
Die Pego gibt es dafür in vier Ausführungen: V1 mit Frontschürze, V2 mit Front- und einer Seitenschürze, V3 mit Front- und zwei Seitenschürzen, V4 rundum. Bestellt wird der Längenbereich, in den das lichte Rohbaumaß der Nische fällt: 125 bis 140, 150 bis 165 oder 175 bis 185 cm. Messen Sie die Nische oben und unten aus und ziehen Sie Fliese und Fuge ab.
Frei stehende Wannen brauchen Platz ringsum. Hier zählen die Anschlüsse doppelt: Führen Zu- und Ablauf durch den Boden, muss ihre Lage im Estrich stimmen, bevor der Belag darauf kommt. Kommt das Wasser aus der Wand, braucht es eine Armatur, deren Auslauf weit genug über den Wannenrand reicht.
Der größte praktische Unterschied der beiden Werkstoffe ist das Gewicht. Die Solid-Surface-Wanne Blanes mit 170 × 80 cm wiegt laut Datenblatt 196 kg, leer. Eine Acrylwanne ohne Düsentechnik in ähnlicher Größe liegt bei rund 40 kg. Dazu kommt das Wasser – das Datenblatt der Blanes nennt 410 Liter Füllvolumen – und die Person in der Wanne.
In Altbauten mit Holzbalkendecke gehört die Last deshalb vor der Bestellung zu einem Statiker; bei einer Betondecke im Neubau ist sie in der Regel kein Thema. Auch der Weg ins Bad zählt: Eine schwere Wanne muss durch Haustür, Treppenhaus und Badtür getragen werden. Messen Sie diesen Weg vor der Bestellung aus.
Einen Teil der Acrylwannen gibt es mit Düsentechnik. Das bringt Komfort, aber auch Pflege: Düsensysteme müssen regelmäßig durchgespült werden, sonst setzen sich Fett und Seifenreste in den Leitungen ab. Wie oft, hängt davon ab, wie häufig Sie baden und ob Sie Badezusätze verwenden. Bei einer Wanne ohne Technik bleibt es beim Abwischen der Fläche.
Dazu kommt der Strom. Die Zuleitung muss dort liegen, wo die Wanne später steht, und zwar bevor gefliest wird. Bei einer Wanne mit angeformter Schürze gibt es keinen gemauerten Schacht, in dem sich ein Kabel nachträglich verlegen ließe. Sprechen Sie das mit Installateur und Elektriker im selben Termin durch.
Ein massiver, durchgefärbter Mineralwerkstoff. Wannen daraus sind schwer, haben eine geschlossenporige Oberfläche und lassen sich in vielen Farben fertigen, ganz oder nur außen.
Die Acrylwanne, weil sie leicht ist. Bei einer Wanne aus Solid Surface gehören Transportweg und Decke vor der Bestellung geklärt.
Beide Werkstoffe haben laut Hersteller eine pflegeleichte, glatte Oberfläche. Den Unterschied machen eher Farbe und Ausstattung: Dunkle, matte Flächen zeigen Wasserflecken, Düsentechnik will durchgespült werden, und bei durchgefärbtem Solid Surface lassen sich Gebrauchsspuren nacharbeiten.
Ja, Sanitär-Gelcoat. Daraus ist zum Beispiel eine Wanne auf sichtbaren Füßen gefertigt. Beim Acryl gibt es außerdem Wannen aus transparentem, durchgefärbtem Material in Rot, Blau und Schwarz.
Alle Wannen von Hidronatur, aus Acryl und aus Solid Surface, finden Sie unter Badewannen. Worauf es bei Armaturen und Keramik rund um die Wanne ankommt, haben wir in Premium-Sanitärware zusammengefasst.
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