Passt die Säule an deine vorhandene Armatur?
Eine Duschsäule bringt Kopfbrause und Handbrause an einem Körper zusammen. Die Auswahl ist überschaubar, und die Entscheidung fällt weniger über das Aussehen als über den Anschluss.
Prüf zuerst, was in der Wand steckt. Sitzt dort eine Aufputz-Armatur, wird die Säule in der Regel daran angeschlossen und übernimmt nur die Verteilung zwischen Kopf und Hand. Ist die Armatur unter Putz gesetzt, muss die Zahl der Abgänge stimmen. Steht überhaupt kein Anschluss, ist die Wandhöhe entscheidend: Über der Kopfbrause brauchst du Luft, sonst stehst du zu dicht darunter. Miss vom fertigen Boden bis zur Decke und rechne die Aufbauhöhe der Wanne mit ein.
Der zweite Punkt ist der Wasserdruck. Kopfbrause und Handbrause gleichzeitig zu betreiben, verlangt mehr als eine einzelne Brause; bei langen Leitungswegen oder einer alten Steigleitung merkst du das sofort.
Beim Material lohnt der Vergleich mit der Wanne. Gelcoat lässt sich in denselben Tönen fertigen wie die Duschwannen, sodass Säule und Boden nicht auseinanderfallen. Wie du den Brausebereich insgesamt planst, steht unter Dusche; die Abtrennung dazu unter Duschkabinen.

